Ein charmantes altes Reetdachhaus in den Niederlanden. Ringsherum Felder, Wiesen, Wald und eine herrliche Dünenlandschaft. Seit kurzem auch ein privates Hallenbad. Denn die Bauherr*innen wollten „richtig schwimmen“. Und zwar nicht irgendwo, sondern im eigenen Haus. „Richtig schwimmen“ heißt: nicht im Pool planschen, sondern Bahnen ziehen. Außerdem sollte es einen angeschlossenen Fitnessbereich mit Whirlpool und ein Spaßbecken für die Kinder geben. Damit es die Idylle nicht stört, wurde es in die Natur integriert. Ein Hallenbad, das man nicht sieht.
Klar: So ein ambitioniertes Projekt konnte nur mit den richtigen Partnern gelingen. Schon allein bei der Planung gab es viel Hilfe. Da war zunächst einmal das Architektenbüro von Marco van Zal. Der brachte die Familie erst auf die Idee, die gesamte Wellness-Landschaft unter der Düne im Garten zu bauen. Eine Terrasse mit unterschiedlichen Höhenabstufungen verbindet das Haus mit dem Hallenbad.
Lediglich drei Gebäudeteile aus anthrazitfarbenem Beton mit Holzstruktur und Glasfronten lugen aus dem Hang hervor. Farben und Materialien finden sich auch in der Fassade des Hauses wieder, wodurch auch architektonisch ein durchweg stimmiges Gesamtensemble entstanden ist. Und wenn man berücksichtigt, dass der Wellness-Bau unterirdisch liegt, ist es schlichtweg erstaunlich, wie viel Tageslicht dank der Glas-Faltwände hineingelangt.
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